Die Selbsthilfegruppe

Selbsthilfegruppe Depression Rotenburg

 

 

Die Selbsthilfegruppe besteht derzeit aus fünf Männern und neun Frauen. Sie trifft sich jeden 1. Mittwoch und jeden 3. Donnerstag im Monat in Rotenburg.

Ein paar Infos zum Ablauf

Wenn du neu dazu kommst, stellst du dich vor. Was und wieviel du erzählst, entscheidest du selbst.
Jeder teilt zu Beginn des Abends kurz mit, wie es ihm geht und was er besprochen haben wollen. Wer nichts sagen will, sagt auch nichts. Hier muss man sowieso nichts. Keiner macht irgendwem was vor. Bis jetzt kommen wir noch ohne Moderator (der ggf. natürlich aus unserer Runde käme) aus, da wir a) meistens nicht mehr als 6 Leute sind und b) Gespräch können.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Regeln zur Orientierung

  1. Jeder darf sich auf seine Weise einbringen und auf diese Weise zum Gelingen der Selbsthilfegruppe beitragen.
  2. Eine Selbsthilfegruppe besteht aus Betroffenen, die keinen Therapeuten und auch keine Therapie ersetzen können.
  3. Versuche, regelmäßig zu kommen. Ein gutes Gruppenklima entsteht zuverlässiger in einer festen Gruppe. Gib (nach Möglichkeit) kurz Bescheid, wenn du nicht teilnehmen wirst, dann bleiben uns unnötige Gedanken erspart.
    Wenn Neulinge nicht wie verabredet erscheinen, ist das etwas ganz anderes:
    Wir wissen, dass es manchmal mehrere Anläufe braucht.
  4. Beschränke dich in deinen Erzählungen auf deine eigenen Probleme und Erfahrungen und lasse die von Dritten außen vor.
  5. Brich bitte nicht einfach den Kontakt zur Gruppe ab. Wenn du mit etwas unzufrieden bist oder du durch etwas verletzt wurdest, was in der Gruppe passiert ist, so teile dies mit. Wenn die Selbsthilfegruppe nicht (mehr) das Richtige für dich ist, so ist das natürlich völlig in Ordnung. Gib auch in diesem Fall Bescheid, damit wir dich (im Idealfall auch persönlich) verabschieden können.
  6. In jeder Gruppe gibt es Unstimmigkeiten. Langatmiges Reden, Dominieren, Belehren, Nichteinhaltung der Gruppen-Regeln – so was passiert unter Menschen gelegentlich. Sag Bescheid, wenn dir etwas missfällt.
  7. Krisen haben Priorität. Wer mit einer Krise in die Gruppe kommt, kann schon mal mehr Raum für sich in Anspruch nehmen, als den anderen dann jeweils bleibt.
  8. Gespräche über Medikamente sollten möglichst knapp gehalten werden, da wir zum einen alle keine Fachleute sind und zum anderen dem einen ein Medikament hilft, das dem anderen gar nicht nützt.
  9. Ab einer gewissen Gruppengröße empfiehlt sich eine Rednerliste. Wer etwas beitragen möchte zeigt kurz auf, wird notiert und bekommt in der entsprechenden Reihenfolge das Wort erteilt. Vorteile: Keiner muss sich das Wort erkämpfen, die Beiträge sind etwas überlegter, weil nicht ganz so spontan.
  10. Wichtig: Alles, was wir besprechen, bleibt unter uns. Es geht nachvollziehbarerweise ziemlich persönlich zu und daher muss sich jeder sicher sein können, dass seine Beiträge absolut vertraulich behandelt werden.

Wenn Du mehr über die Gruppe erfahren willst, nimm gerne unverbindlich Kontakt auf.